Über Kung Fu
Entstehung des Kung Fu
Über Wing Chun
Über Yin - Yang
   

Über Kung Fu

Im eigentlichen Wortsinne bedeutet Kung Fu "etwas können", "harte Arbeit", "Wissen" und "Technik". Üblicher- und fälschlicherweise wird der Begriff Kung Fu heute als Oberbegriff für die chinesischen Kampfkünste verwendet.

Kung Fu basiert auf den Prinzipien des Yin und Yang. Yin und Yang sind gegensätzliche, sich beeinflussende, stetig wirkende Kräfte. In dem Symbol des Yin und Yang sieht man zwei ineinander verwobene Teile eines Ganzen; wobei jedes Teil auch einen Teil der Vorzüge des Anderen beinhaltet. Yin kann das Negative, Passivität, Höflichkeit, Weiblichkeit, den Mond, Dunkelheit und Nacht repräsentieren. Die andere Hälfte des Kreises, Yang, kann das Positive, Aktivität, Männlichkeit, die Sonne, Helligkeit und den Tag repräsentieren.
Ein weitverbreiteter Fehler von Kampfkünstlern ist, diese zwei Kräfte, Yin und Yang, als dualistisch (weicher Stil und harter Stil) zu betrachten. Yin und Yang existieren jedoch als EINE unteilbare Kraft, die eine ununterbrochene Bewegung stetig vollführt. Sie sind nicht als Ursache und Wirkung, sondern vielmehr als Klang und Echo, oder Licht und Schatten zu betrachten. Wenn Yin und Yang als zwei in sich geschlossene, separate Einheiten betrachtet werden, wird es nicht möglich sein, die wirkliche Essenz, egal welches Kung Fu Systems, zu begreifen.
In der Realität sind Dinge eins und können nicht geteilt werden, sie existieren nur in dualistischem Einklang. Man kann sich dies am Beispiel eines Fahrrades gut verdeutlichen: man kann nicht beide Pedale gleichzeitig treten. Damit das Fahrrad fährt, muss auf einer Seite getreten, Energie abgegeben werden, auf der anderen Seite gezogen werden; man könnte dies als Energieaufnahme betrachten.
Aktivität beinhaltet Inaktivität und Inaktivität Aktivität. Dies versuchen die schwarzen und weißen Felder innerhalb der Form zu verdeutlichen.

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